Dienstag, 13. März 2012

echli Heiweh...

Heimweh ist eigentlich nicht das richtige Wort. Ein wenig Wehmut, vielleicht, Sehnsucht nach alten Zeiten, Kindheit, Jugend.

Mir fehlt nicht das Matterhorn und auch nicht der Vierwaldstättersee, nicht das Schifahren und nicht das reiche kulturelle Leben in Zürich, auch nicht der Käse oder die Schokolade. (Kunststück: Schwiizer Chäs und Schwiizer Schoggi gibt's hier inzwischen auch). Es sind - nebst Familie und Freunden natürlich - kleine Dinge, die "meine" Schweiz ausmachen. Zum Beispiel solche:

Winterwald
Winterböim
Winterbach
Schneeglöggli

Moos für's Oschternäschtli

Schlüsselblüemli

en alte Schpunte wo no isch wie früener
mit ere Chouscht

Ich denke, die Bilder sind selbstredend und die schweizerdeutschen (aargauer) Ausdrücke deshalb zu verstehen. Bald werde ich eine Woche lang wieder mal "chönne rede, wie mer de Schnabel gwachse-n-isch". Ich freue mich!

Kommentare:

  1. Hach ja, das kenne ich nur zu gut. Wenn man in der Heimat ist, kann man nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern auch mal die Sprache - die Familie versteht einen schließlich auch mit Dialekt :)

    LG Elisa

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  2. Wunderschöne Fotos. Man riecht förmlich den nahenden Frühling.
    Ich wünssche Dir einen schönen Aufenthalt in
    deiner alten Heimat,
    Liebe Grüße
    Irmi

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  3. Ich liebe die Schweiz, wie schön, daß ich sie vom Balkon aus immer sehen kann. Bist du gerade dort? wenn Du in Basel bist bitte melden.
    Rebekka

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  4. Ich habe soeben deinen Blog entdeckt! Deine Bilder sind wunderbar und ich fühle mit, wenn du den Schneeglöggli und all den anderen Dingen erzählst. Ich lebe zur Zeit in den USA und einen Übergang zur Frühlingszeit gibt es hier leider nicht. :( Umso mehr freue ich mich über schöne Frühlingsfotos. :)

    Liebe Grüsse
    Joanna

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