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Donnerstag, 6. März 2014

vielleicht ein wenig seltsam

Ist es wirklich schon ein Dreivierteljahr her, seit ich hier zum letzten Mal etwas eingestellt habe?

Nicht dass mir der Stoff ausgegangen wäre. In meinem Blog Nummer 1 schrieb ich sogar ziemlich fleißig. Und dann kam das Buch-Projekt dazu. Da gab es nämlich etliche Leser/Innen, die sich den (oder das) "ausgerechnet Islam"-Blog in gedruckter Form wünschten. Es schrieben mich auch ein paar interessierte Verlage an - allerdings wäre das Endprodukt bei diesen viel zu teuer geworden (außer, man hätte ganz gehörig "mitfinanziert" - bloggenden Leser/Innen empfehle ich, solche verlockenden Angebote gut zu prüfen!).

Nun hatte ich aber auch keine Lust, als unbekannte Autorin für ein Werk, das in keine Sparte so richtig zu passen scheint, bei den etablierten Verlagen Klinken zu putzen - ich bin sowieso nicht so gut darin, mich selbst zu verkaufen. Also entschloss ich mich, direkt im immer populärer werdenden Selfpublishing zu veröffentlichen. 

Jetzt ist es da, mein Buch. Und es fällt mir wirklich schwer, es in eine Kategorie einzuordnen. Es ist keine Biografie, keine Chronik, kein Tagebuch, kein Reisebericht, keine Belletristik, kein Sachbuch, keine Poesie – aber von allem ein wenig. Ein Blog eben. Ein Lebensabschnitts-Ausschnitt. Sehr persönlich. Sehr authentisch. Sehr ehrlich. Und für manche vielleicht ein wenig seltsam. 

Der Klappentext:


Mit einem Klick aufs Bild gelangt man zu Amazon, wo man das Taschenbuch bestellen oder die E-Book-Version herunterladen kann, natürlich nicht, ohne dort oder auch »hier« erst einen ausgiebigen Blick ins Buch zu werfen.

Diejenigen Leser, die meine beiden Blogs verfolgen, bitte ich um Entschuldigung, dass sie jetzt hier nochmal mit Eigenwerbung konfrontiert werden. Aber so von ganz alleine wird sich ein Buch wohl kaum bekannt machen...

Ansonsten werde ich mir Mühe geben, das pausenblog in Zukunft wieder ein wenig regelmäßiger zu füttern. 

Donnerstag, 13. Juni 2013

Namensgewirr



Im Beitrag »Burocracia« habe ich  über das Durcheinander mit meinem Nachnamen geschrieben, wie nämlich die Behörden mich erst um meine portugiesische Nationalität betrogen und mir dann den portugiesischen Namen klauten.

Auch über meine Vornamen gibt es einiges zu erzählen. Ich habe dies auch getan, allerdings in meinem anderen Blog. Wer Lust hat, kann ja dort mal reinschauen:
Ein Klick aufs Bild führt weiter.








Mittwoch, 22. Mai 2013

online Portugiesisch lernen

Heute nutze ich das pausenblog in eigener Sache, mache etwas Werbung, ich möchte wieder ein wenig mehr arbeiten - die Troika treibt mich dazu. Respektive die Austeridade. Also die Spar- und Bürgerbiszumletztentropfenaussaugpolitik der portugiesischen Regierung und deren Auswirkungen. 

Weil ich nicht nur BloggerInnen und  StammleserInnen anspreche, bitte ich diese um Entschuldigung, dass ich ausnahmsweise ein wenig förmlicher bin.

Ich möchte nämlich darauf hinweisen, dass ich hauptberuflich Portugiesisch unterrichte, und zwar - não só mas também und vor allem - online. Sie können also bequem zuhause an Ihrem PC sitzen bleiben und ich komme virtuell (aber live!) zu Ihnen, so oft Sie möchten und zu Terminen, die Ihnen passen. Sie lernen in Ihrem persönlichen Rhythmus, entscheiden selber, ob Sie nur einen kurzen Crash-Kurs vor dem geplanten Urlaub machen, die Sprache von Grund auf lernen oder ihre bereits erworbenen Kenntnisse auffrischen wollen. Sie kriegen die Unterrichtsunterlagen per E-Mail zum Ausdrucken und reichen, wenn Sie mögen, Ihre schriftlichen Arbeiten ebenfalls per E-Mail zum Korrigieren ein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass mittels einer Konferenzschaltung mehrere Personen am Unterricht teilnehmen und sich so die Kosten teilen.

Seit bald 20 Jahren bringe ich u.a. deutschen Residenten und auch Urlaubern  in der Algarve die portugiesische Sprache bei. Haben Sie keine Angst - mein Hauch von "Schwiizer" Akzent ist für die meisten Portugiesen kaum hör- und schon gar nicht identifizierbar. Dafür kann ich im Gegensatz zu reinen Muttersprachlern besonders gut auf die spezifischen Probleme insbesondere von  deutschsprachigen Lernenden eingehen. Und ich kann Ihre eventuellen Französisch- Englisch- Spanisch- und/oder Italienischkenntnisse in den Unterricht einbeziehen und so unter Umständen den Lernprozess gehörig abkürzen oder zumindest erleichtern.

Ein paar Häppchen Portugiesisch finden Sie auf pausenblogs kleinem Schwesterchen:

(aufs Bild klicken bringt Sie weiter)

Auch hier im Blog gibt es unter dem Label "portugiesisch" ein paar Artikel, die sich u. a. auf die portugiesische Sprache beziehen, zum Beispiel diesen hier:


So, und wenn Sie jetzt Lust haben, mehr zu erfahren, dann benutzen Sie doch das Kontaktformular und fordern eine halbstündige Gratis-Probe-Lektion an. Ich freue mich auf Sie.

1) "não só mas também" bedeutet  "nicht nur, aber auch" und ist eine gängige portugiesische Redewendung


PS: Eine Bitte an meine StammleserInnen und Co-BloggerInnen: Falls ihr jemanden kennt, der sich mit dem Gedanken trägt, Portugiesisch zu lernen - reicht doch den Link zu diesem Beitrag weiter. Herzlichen Dank!

Sonntag, 31. März 2013

stiefkind

Wie der/die aufmerksame Leser/In festgestellt haben dürfte, scheint es der pausen-Bloggerin im Moment an Inspiration zu fehlen. Scheint. Es ist aber nicht wirklich so. Vielmehr ist das pausenblog im Grunde von jeher ein Stiefkind gewesen und wird einfach, wie es sich für grimmsche Stiefkinder gehört, ab und zu vernachlässigt.

Vielleicht ist es an der Zeit, mal ganz vorsichtig zu erwähnen, dass das pausenblog eine große Schwester hat, Mama's Lieblingskind, das Erstgeborene. Wer allerdings irgend etwas gegen Religion im allgemeinen oder den Islam im besonderen hat, muss ihn sich nicht unbedingt antun. Wer aber für alles offen ist und wissen möchte, was eine aufgeschlossene, bodenständige, emanzipierte und vormals eingefleischt agnostische Schweizerin in Portugal nun ausgerechnet mit dem Islam zu tun hat, kann sich ja dort gerne mal umsehen: http://www.ausgerechnet-islam.com/. Im Moment schreibe ich aus Saudiarabien....

Mit dieser Rose hat es eine besondere Bewandtnis. Nachzulesen unter "Metamorphose" im "ausgerechnet Islam"-Blog

Dienstag, 1. Januar 2013

Windows 8 ist schuld. Und Skype!


Ja, Windows 8 ist schuld, dass ich nicht mehr zum Schreiben komme. Windows acht, mein neues Laptop  und die neue vorinstallierte furchtbare Skype App noch obendrein.

Aber der Reihe nach. Ich habe also ein neues Laptop. Nein, leider kein Apfel, Äpfel sind immer noch zu teuer. Oder  jetzt erst recht und vor allem in Portugal,  mit der Krise. Bisher hatte ich einen herkömmlichen PC, der mir seit knapp 4 Jahren (soo alt ist das Ding also gar nicht!) guten Dienst tat, dessen Bildschirm aber in letzter Zeit beängstigend oft beängstigend blau aussah.

Mein Händler (ja, ich kaufe sowas noch in einem lokalen Spezialgeschäft, hol's mir nicht beim Discounter - ich habe gern einen Ort, wohin man so ein Ding bringen kann, wenn es mal gar nicht mehr will), also der Händler wollte mir das gewählte Modell mit Windows 7 besorgen. "Windows 7?" fragte ich. "Ist nicht Windows 8 schon seit einiger Zeit auf dem Markt?" Der Händler versuchte, mir etwas zu erklären. In Computersprache. Leider spreche ich kein Computerisch, oder besser gesagt schon, aber nur diejenigen Dialekte, die mir bei der täglichen Arbeit von Nutzen sind. Also z. B.  Word,  Skype, Blogger, ein wenig Excel und andere nützliche Anwendungen. Ich verstand deshalb nicht recht, was er meinte und hatte den Verdacht, er wolle mir einfach einen Ladenhüter verkaufen. Am Schluss hat er mich dann doch so halbwegs überzeugt, dass 7 besser für mich wäre, und so wurde das bestellt.

Dass ich jetzt doch eine Acht habe, liegt daran, dass die Siebenen  dann dank des Weihnachtsansturms ausgegangen waren. Er habe, sagte der Händler, die ganze Gegend abgeklappert und nirgends mehr eine Sieben aufgetrieben. Insgeheim war ich ganz froh. Hatte immer noch die Idee, wenn schon was Neues, dann richtig neu.

Bis ich dann mit dem Teil da saß. Vom PC auf Laptop umstellen musste und von XP direkt auf 8. Und das in meinem Alter! Die schöne bunte Einstiegsoberfläche, konzpiert vor allem für Touchscreens, nützte mir nicht viel. Der langen Rede kurzer Sinn: ich habe die Weihnachtsfeiertage größtenteils damit verbracht, mich in dieser 8 langsam zurecht zu finden. Inzwischen geht es, ich habe viele viele Stunden gebraucht, herauszufinden, dass es sooo anders nun auch wieder nicht ist. 

Bis auf Skype. Das ist ganz anders. Es kommt mit dem Gerät, vorinstalliert und irgendwie mit dem MS Messenger verbunden. »Hier« kann man von Computerprofis beschrieben lesen, wie es so ist, das neue Skype für 8. Ganz toll: das Ding kommt in der Systemsprache installiert daher und die Sprache kann nicht geändert werden. Mein System ist Portugiesisch. Und so korrigiert Skype im Chat - unausschaltbar!! - einfach meine deutschen Wörter nach portugiesischen Regeln. So wird jedes ja zu já und jedes habe zu habé, usw. Schrecklich! (Ich brauche Skype für die Arbeit, nutze das Chatfenster für schriftliche Erklärungen - in Deutsch und Portugiesisch). Ganz abgesehen davon ist die Tonqualität bei Anrufen katastrophal bis lausig. Meine letzte »Arabischstunde« musste abgebrochen und verschoben werden. 

Aber stellt euch vor, ich habe ganz allein eine Lösung gefunden. Ich habe zuerst die App deinstalliert, ging dann auf die Skype-Download-Seite. Mutig  ignorierte ich den Button "Skype für Windows 8" und klickte auf  "für Desktop". Und jetzt habe ich wieder mein gutes altes vertrautes Skype. Ob auch der Ton wieder besser ist, werde ich erst nach den Feiertagen herausfinden - aber ich bin zuversichtlich. 

Noch etwas habe ich nebenbei entdeckt - vielleicht interessiert es jemanden. Bevor ich auf die Idee kam,  eine alte Version von Skype auf Windows 8 zu laden, versuchte ich, die Betriebssystem-Sprache von Portugiesisch auf Deutsch zu ändern: das geht sehr unproblematisch, im Gegensatz zu früher, wo man glaube ich das ganze System neu installieren musste: »Hier» ist eine ganz einfache Anleitung. Aber aufgepasst: Es ändert sich dadurch auch die Tastaturbelegung! Und da meine Hardware-Tastatur portugiesisch ist, was ich ja auch brauche, und weil ich mich mittlerweile an die Fingerturnübungen für die u/a/o-Tüpfelchen und an das Hineinkopieren der »Eszett« gewöhnt habe, habe ich es dabei belassen.

Es gibt noch Vieles zu entdecken, auszuprobieren, umzustellen, einzurichten, downzuloaden. Also erwartet nicht allzuviel von mir in den nächsten Tagen.

Ach ja - und beim Hin und Her sind mir glaube ich auch einige E-Mails entwischt und in eines meiner E-Mail-Konten komme ich schon seit längerer Zeit nicht mehr rein. Also bitte nicht böse sein, sollte ich ich Antworten schuldig geblieben sein.

Ob ich noch etwas zum abgelaufenen Jahr sagen möchte? Und zum neu anfangenden? Eigentlich schon. Klar. Es steht hier:  (auf das Bild klicken)


(Obwohl es mich früher immer genervt hat, dass man Portugal in vielen nordeuropäischen Fernseh(wetter)karten einfach als "Teil der iberischen Halbinsel"  Spanien einverleibte: wenn Uhupardo von Spanien spricht, kann man Portugal meist getrost miteinbeziehen). Danke für die klaren Worte, Uhupardo.


Mein persönliches Jahr war Gott sei Dank nicht so schlimm wie das politische/wirtschaftliche meiner zweiten Heimat und eines guten Teils seiner Bevölkerung. Ich habe eine Familie und ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen und ein neues Laptop, was will man mehr. 

Pausenblog-Lesern, Troika- und Austeridade-geplagten Südeuropäern und all den Millionen noch viel mehr benachteiligten Menschen auf dieser Welt wünsche ich, dass diejenigen, die die Macht zu Veränderungen haben, diese dazu einsetzen, die Lebensbedingungen Aller ein wenig gerechter zu gestalten.



Donnerstag, 8. November 2012

Blogger werden ist nicht schwer, Blogger bleiben....

Nein nein, ich bin nicht krank! Aber zum einen habe ich gerade eine "Relevanzkrise". Will sagen, vieles, was mir so einfällt, worüber ich schreiben könnte, erscheint mir bei näherer Betrachtung zu irrelevant. (Über das wirklich Relevante, das gerade in Portugal und anderen südlichen Ländern abläuft,  schreibt  Uhupardo so gut und so treffend und auch nah am Zeitgeschehen, dass sich mein Senf dazu nun wirklich erübrigt.)

Zum Zweiten: Wenn man nicht nur für sich selber schreiben möchte, stellt sich das Bloggen ziemlich anstrengend dar. Außer, man führt ein banales Tagebuch und macht den letzten Pups von Rex dem Hund oder den Schluckauf des Enkels bekannt. Solche Blogs haben massenhaft Leser. Oder man testet irgendwelche Produkte, Gesichtscremes oder Handtaschen oder Küchengeräte, und bloggt über die Resultate. Solche Blogs sind haben Hunderte von "Followern". Sie brauchen nicht mal gut geschrieben zu sein, Orthografie und Grammatik dürfen Fremdwörter bleiben.

Themenbezogene Blogs haben es auch leichter. In denen zum Beispiel ausschließlich über das Bloggen geschrieben wird,  nur über Politik oder nur über Sprache oder - besonders hip: Lifestyle.  Auch reine Foto- und Reiseblogs oder Blogs über bestimmte Länder finden zahlreiche Anhänger.

Am schwersten haben es eindeutig die Mischmaschblogs, wie meiner einer ist. Mal ein paar Fotos, mal was Gesellschaftskritisches, mal was Banales, Triviales, dann wieder etwas Nachdenkliches, Anspruchsvolleres, auch mal was Kulturelles. Mal Portugal, mal Schweiz, mal Reisen in andere Länder. Mal Deutsch, mal Schweizerdeutsch, mal Portugiesisch (bald verrate ich euch, welche Sprache ich gerade am Lernen bin ;) ) Wenn man so ein "Variblog" (was haltet ihr von dieser Bezeichnung? Hört sich doch ein wenig 'intellektueller' an als "Mischmaschblog", nicht wahr?)   führt, wird es wirklich anstrengend. Vor allem, wenn man auch sprachlich ein paar Ansprüche an seine Texte stellt - es plätschert ja nicht immer alles einfach so aus den Fingerkuppen in die Tastatur, sondern man feilt zuweilen auch ganz schön lange an einer Formulierung herum.

So viel Arbeit macht man sich nicht für sich alleine - also sollten die Artikel irgendwie bekannt gemacht werden. Je nach Thema muss der Link zum neuen Blogbeitrag in verschiedene Foren und Facebook-Gruppen gesetzt werden (außer man hat 2000 fb-Freunde oder Twitter-Follower). Die wollen allerdings zuerst gefunden werden. Das wiederum ist sehr zeitaufwendig. Kommt dazu, dass ganz zu Recht kein Forum und keine fb-Gruppe scharf auf Mitglieder ist, deren einzige Beteiligung im Setzen von Links zu ihren Blogartikeln besteht...

Eine weitere Möglichkeit, neue Leser zu finden, ist das Kommentieren von anderen Blogs. Das ist noch viel zeitaufwendiger! Denn wirklich gute Blogs gibt es nicht wie Sand am Meer sondern wie Nadeln in Heuhaufen. Und selbst wenn ich die Zeit hätte, den ganzen Tag Blogs zu suchen und zu kommentieren - ich bin leider nicht der Typ, der zu jedem Thema etwas Relevantes zu sagen hat. Und nur zu kommentieren, damit man selber Leser findet - also bitte... nein, das ist erst recht nicht mein Ding.

Deshalb werde ich ein wenig kürzer treten. Es sei denn, ganz viele von meinen stillen Lesern melden sich jetzt als Follower (rechts auf "Mitglied dieser Seite werden" klicken) an oder "liken" meine Facebook-Fanseite (oben links auf dieser Seite auf "gefällt mir" klicken oder direkt »hier« auf die Seite gehen und dort auf "gefällt mir" klicken. Das könnte mich motivieren, wieder ein wenig aktiver zu werden....

Ansonsten - schaut einfach ab und zu mal wieder rein :-).





Donnerstag, 20. September 2012

140 kg abgenommen - oder: es begann in Torquay

Seit bald 40 Jahren mache ich im Schnitt so alle 2 Jahre eine Diät oder Nicht-Diät *) (manchmal mehrere pro Jahr), das ergibt bisher 20 Diäten. Mir kommt es mehr vor - gefühlte 100. Wie dem auch sei, bleiben wir bei den 20, bei denen ich jeweils durchschnittlich 7 kg abgenommen habe. Also insgesamt ca. 140 kg. Mindestens. Mich dürfte es demnach nicht mehr geben. Fast zweimal nicht. Anders gesehen: wenn ich nie abgenommen hätte, gäbe es mich jetzt dreimal. Gewichtsmäßig. Ich würde über 200 kg wiegen!

Montag, 25. Juni 2012

weg mit dem blogspot

Ich bin ja ziemlich unbedarft in Sachen Internet und blogge einfach so drauf los. Natürlich möchte man aber, wenn man sich so viel Mühe gibt,  dass die mit Liebe zusammengestellten Beiträge auch gelesen und gesehen werden. Dazu habe ich mich in einigen Blog-Verzeichnissen eingetragen, allen voran die Bloggerei.

Freitag, 13. April 2012

Trick 77


Zeitmanagement - das Schlagwort. Überall tauchen Angebote auf, die uns beibringen, unsere kostbare Zeit richtig einzuteilen. Find ich gut. Ich habe sogar für mich selber auch ein System entwickelt: Ich erledige nämlich nebst den Aufgaben, die ich gerne tue (z.B. schreiben ;-) ) nur die wichtigsten Alltagsroutinen ohne Extra-Aufraffen und schiebe vieles lieber vor mir her; vom Morgen zum Abend, vom Abend nach morgen, nach morgen Abend. Hat durchaus manchmal sein Gutes: manche Dinge erledigen sich in der Zwischenzeit von selbst und man hat dann doch ein wenig Zeit eingespart.


Doch halt: man hat ja gelernt: zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen! Um diesem Gebot nicht entgegen zu wirken, verbringt man also schließlich - das Vergnügen auf 'nach der Arbeit' verschiebend - seine gesparte

Montag, 9. April 2012

Esel


Esel, sagt man, sind stur. 


Manchmal bin ich ein Esel. Beharre stur auf meiner Ansicht, die wie ich natürlich meine, nicht Meinung ist, sondern - aus meiner Sicht - Tatsache ;).

Nein nein, dabei geht es nicht um nachschlagbare Themen. Bei solchen lasse ich mich nie auf Diskussionen ein, sondern hole ein Lexikon oder google ein wenig rum, dann sind derartige Fragen immer schnell geklärt. Wenn gerade kein Lexikon oder Internet zur Hand ist, wird vertagt.

Meine 'Sturitäten' drehen sich meist um Ansichtssachen. Die ja sehr subjektiv sind - je nach Sicht eben. Gerade deshalb,

Sonntag, 18. März 2012

abgekupfert

Das Lesen anderer Blogs - so bereichernd und anregend es sein kann, birgt doch für Blogger auch eine große Gefahr:

Da hat man z.B. eine Idee für einen Beitrag, hat ihn vielleicht  zu Faden geschlagen *) - wenn nicht sogar schon veröffentlicht. Und dann findet man beim Stöbern auf anderen Seiten einen Text, dem zwar nicht der gleiche, aber doch ein sehr ähnlicher Gedanke zugrunde liegt.

Was tun? Man will ja nicht als Abkupferer da stehen. Aber dann müsste man wahrscheinlich aufhören, zu schreiben. Denn, so sagte schon Goethe:



Alles Gescheite ist schon gedacht worden, 



doch halt - der Satz geht weiter:
man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.
Und so will ich mich denn fürderhin befleißigen, Gedachtes - sei es nun gescheit oder weniger ;) - nochmal zu denken, und auf meine höchstpersönliche Weise zu Papier resp. zu Bildschirm zu bringen. Und mich freuen, wenn es den einen eine Pause verkurzweilt. Und den anderen empfehlen, wegzuklicken...

*) Zu Faden schlagen: schweizerisch für 'provisorisch mit großen Stichen und grobem Faden an- oder zusammennähen', vor dem eigentlichen Nähen, mir fällt der hochdeutsche Ausdruck gerade nicht ein. Im übertragenen Sinn:  grob vorbereiten.

Montag, 27. Februar 2012

karambolage




Gestern fragte mich in einem Forum jemand hoffnungsfroh, ob vielleicht mein Blog mal sowas würde wie




Ich kannte diese Seite noch nicht. Es ist sowieso gefährlich für Blogger, sich  allzu viele andere Blogs anzusehen. Erstens ist es ein rein zeitliches Problem, und zweitens kann die Zuversicht, dass das eigene Blog etwas ganz Besonderes ist und seine Berechtigung hat, darunter leiden...

Also ich muss schon sagen, ich bin erschrocken, als ich auf diese tolle Seite ging. Bitte erwartet nicht so etwas von mir! Ich bin ein Einfraubetrieb. Ich habe kaum Ahnung von Computern und von Webdesign schon gar keine. Ich betreibe "learning by doing". Meine Blog-Designs sind Bastelarbeiten im Vergleich zu solchen professionellen Seiten, meine Fotos sind wie schon andernorts erwähnt reine Amateuraufnahmen, und meine Beiträge sind nichts als die Gedanken, Erlebnisse und Fundstücke einer ganz gewöhnlichen, schon etwas älteren, ziemlich schwatzhaften Frau.

Also möchte ich diesem und anderen Lesern raten, ihre Ansprüche runter zu schrauben. Mein Blog ist ein "pausenblog", dazu gedacht, mal kurz rein zu schauen, schnell abzuschalten - bis die Pause vorbei ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht enttäuscht und schaut trotzdem ab und zu mal rein. Obrigada!*)


*) - das Thema der heutigen Portugiesischvokabel





Freitag, 24. Februar 2012

Stöcke

Ich werde alt. Mein Rücken erinnert sich an einen Unfall in jungen Jahren und beginnt, ernsthaft zu rebellieren. Vor allem bei Hausarbeiten mit leicht vornüber gebeugter Haltung, wie Staubsaugen, Wischen, Fegen, Gemüse Rüsten (schweizerisch für 'Putzen'). Jäten ist auch unangenehm, Bügeln geht noch gerade. Das wäre ja alles gar nicht so tragisch. Ich konnte schon immer gut ein Auge zudrücken, um mir Hausarbeiten zu ersparen. Jetzt halt manchmal zwei. Und das Gute am Altern ist, dass sich die Sicht den neuen Gegebenheiten anpasst: man sieht den Schmutz erst, wenn er starrt...

Mittwoch, 8. Februar 2012

es geht los


Seit meiner ersten Begegnung mit einem Apfel in den frühen Achzigern hat mich die Freude, am PC zu arbeiten, nie mehr losgelassen. Auch wenn es heute kein Apfel mehr ist - Äpfel sind zu teuer in Portugal ;). Aber inzwischen sind ja die Birnen kaum mehr von Äpfeln unterscheidbar.



Und weil ich genau so gerne schreibe, lese und fotografiere, wie ich im Internet herumstöbere, will ich hier alles verbinden und hoffe, dem einen oder anderen Surfer in einer kurzen Pause mit meinen Fundstücken, Fotos, Links und Texten ein wenig Spaß zu verschaffen. Und mir einen Vorwand, noch mehr Zeit mit Mr. P. C. zu verbringen...;)

Der starke Kaffee auf dem Foto, den ich in meinen Pausen trinke, nennt sich hier übrigens "Bica" und es gibt darum herum eine kleine Wissenschaft, von der ich gerne was erzählen werde, sobald ich dazu komme.

PS: Übrigens freue ich mich sehr über sachdienliche Hinweise und Tipps, die mir meine Suche nach virtuellen Leckerbissen abkürzen ;).