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Sonntag, 14. Juni 2015

Wiesen und Wälder, Gärten und Felder

Ein paar Impressionen aus meinem diesjährigen Schweiz-Aufenthalt:

Was ich hier im Süden (fast!) am meisten vermisse, ist der kühle, dunkle, moosige Schweizer Wald:

grüner Himmel



Irgendeinem hungrigen Insekt ist dieses Kunstwerk zu verdanken - dem Baum wird's weniger gefallen...

und immer wieder der Blick nach oben

es grünt so grün



Abendstimmung

Aber auch Wiesen und Felder haben ihren Reiz, selbst an grauen Tagen.



"Weifäcke" nennen wir den Löwenzahn  im Aargau.




























und überhaupt die Landschaft:

Spitzchehri




und Gärten:

Bauerngarten am Straßenrand





Meiner Mutter Rosenpracht






















































und nicht zu vergessen: Aarau...




Dienstag, 11. September 2012

Was ist ein Gromolo?


Da bin ich doch gerade auf einen fast vergessenen Leckerbissen gestoßen - für mich selber und für meine Auslandschweizerfreunde  und natürlich für alle Sprachfreaks, ob Profis oder Laien - ganz besonders für die Mundartliebhaber. Aber auch alle anderen Leser/Innen werden ihren Spaß  daran haben.

Ds Totemügerli schteit sogar ir "Wikipedia": 

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dynamit

A propos Bundesterrasse - da fiel mir doch gestern Abend, nachdem ich den letzten Beitrag gepostet hatte, etwas ein. Ich habe es gefunden und möchte es euch nicht vorenthalten:


Freitag, 20. April 2012

Spuckbusse


Unter "schwiizertüütsch und mehr" habe ich u.a. geschrieben, warum mich dieser leidige Buchstabe so nervt. Nicht, weil ich etwas gegen ihn hätte, nein, nur weil er auf meiner portugiesischen Tastatur nicht vorhanden ist, nicht mal als Tastenkombination, und ich deshalb jedes einzelne Exemplar  in meine Texte hinein kopieren muss.


Freitag, 6. April 2012

der Schwan

Dieses Bild ist einfach zu schön, um es in den unerfindlichen Gründen des PC vergessen gehen zu lassen. Deshalb - noch einmal ein Foto aus meiner Schweizer Woche, eine Nahaufnahme des herrlichen Schwans aus "mini chlii Schwiiz", zusammen mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke:



Hier zunächst die deutsche Übersetzung des in Französisch verfassten Gedichtes, anschliessend das Original.

Freitag, 30. März 2012

mini chlii Schwiiz

Wie andernorts versprochen hier zusätzlich zu den Veilchen noch ein paar Heimatföteli 
(und weiter unten zwei, drei Worte zum Glück und zum Leben hier und dort):

Widebüseli

Donnerstag, 29. März 2012

Ei Veilchen



Eine Woche ist so schnell vorbei - ich melde mich zurück mit diesen wunderbaren Veilchen, die ich auf einem Spaziergang der Suhre (unserem Dorfbach) entlang fand. Ich widme sie meiner Mutter - die sich heute noch an ein kleines Gedichtchen erinnert, das sie seinerzeit in der ersten oder zweiten Klasse auswendig lernen musste:



Ei Veilchen liebes Veilchen
so sag doch einmal an
warum gehst du ein Weilchen
den Blumen all voran

Weil ich bin gar zu kleine
drum komm ich vor dem Mai
denn käm ich nicht alleine
gingt ihr mir vorbei

J.H.G. auf fb sei Dank hier noch die Quelle: «Textverfasser und Komponist dieses Liedes ist Carl Heinrich Carsten Reinecke (* 23. Juni 1824 in Altona; † 10. März 1910 in Leipzig)»

Dienstag, 13. März 2012

echli Heiweh...

Heimweh ist eigentlich nicht das richtige Wort. Ein wenig Wehmut, vielleicht, Sehnsucht nach alten Zeiten, Kindheit, Jugend.

Mir fehlt nicht das Matterhorn und auch nicht der Vierwaldstättersee, nicht das Schifahren und nicht das reiche kulturelle Leben in Zürich, auch nicht der Käse oder die Schokolade. (Kunststück: Schwiizer Chäs und Schwiizer Schoggi gibt's hier inzwischen auch). Es sind - nebst Familie und Freunden natürlich - kleine Dinge, die "meine" Schweiz ausmachen. Zum Beispiel solche:

Winterwald

Samstag, 11. Februar 2012

grüäzi mitenand

Oft, wenn ein Deutscher merkt, dass ich Schweizerin bin - und das tut er gewöhnlich, bevor ich einen Satz zu Ende gesprochen habe, (obwohl ich mir wirklich Mühe gebe, nicht ganz so breites Schriftdeutsch zu sprechen, wie man es dazulande in den Schulen beigebracht kriegt), dann bringt er voller Freude seine Schweizerdeutsch-Kenntnisse an den Mann resp. die Frau. Ja Grützi, oder! sagt er dann...

Bitte bitte sagt nicht Grützi! Grützi hört sich furchtbar an.  Richtig heißt es "grüäzi" (auch wenn es ein paar Dialekte gibt, nah der Grenze, wo das ä fast verschwindet - aber eben nicht ganz). Also eigentlich schreiben wir Schweizer, wenn wir denn schweizerdeutsch schreiben, was in den letzten Jahren Natel sei Dank (ach - ihr wisst nicht, was ein Natel ist? Ihr nennt das Ding Handy!) also Natel sei Dank schreibt man heutzutage öfter Schweizerdeutsch als je. Und wenn wir grüäzi schreiben schreiben wir meistens grüezi, aber da unsere lieben Nachbarn das nicht richtig lesen können und "grützi" dazu sagen, habe ich hier zur Variante "grüäzi" gegriffen.

Ach ja - und wenn ihr wieder mal ein "Müsli" esst, seid euch bewusst, dass ihr dann eigentlich ein Mäuschen verspeist, weil genau das die Bedeutung von "Müsli" auf Schweizerdeutsch ist.  Ihr habt nämlich das schweizerische "Müäsli" (ein Müs-chen) irgendwie falsch  in eure Sprache übernommen. Weil nämlich 'Maus' bei uns "Muus" heißt und 'Mus' "Muäs". Alles klar jetzt?

Noch ein paar Informationen zum Schweizerdeutschen gefällig?

Im Gegensatz zu euch pflegen wir unsere Dialekte, d.h. zuhause wird Dialekt gesprochen, auch in bildungsbewussten Familien. Dies erwähne ich, weil mir mal gesagt wurde, dass in Deutschland, wer auf sich hält, mit seinen Kindern hochdeutsch spricht - wobei ich doch bezweifle, dass das die Regel ist, oder? ;). In der Schule hingegen müssen wir Schriftdeutsch sprechen. Schriftdeutsch bedeutet, dass man alles so liest, wie es da steht. Zum Beispiel kann ein Schweizer Erstklässler die Wörter «das» und «dass»  im Diktat unterscheiden, weil man 'das' als «daas» und 'dass' als «dass» ausspricht. (ist ja eigentlich logisch: (er) 'las' und 'lass' wird ja auch nicht gleich ausgesprochen....) Und ein Herr ist in den meisten Dialekten ein 'Herrrr' und kein 'Hea'. Offiziell geschrieben wird Schweizerdeutsch kaum. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften werden fast ausschließlich in hochdeutsch gedruckt, wobei schon auch mal Dialektausdrücke zwischengeschaltet werden.

Übrigens, für diejenigen unter euch, die sich an den beliebten Schweizer Kabarettisten Emil erinnern: wenn er in Deutschland auftrat, dann sprach er jeweils nicht, wie viele vermuteten, Schweizerdeutsch, sondern eben ein karikiertes schweizerisches Schul-Schriftdeutsch. ;)






Zum Vergleich: hier spricht er Schweizerdeutsch:



Mir fällt noch so einiges ein zu diesem Thema. Zum Beispiel, warum Schweizer so ungern hochdeutsch sprechen, und am allerungernsten mit Deutschen. Oder warum es unter Schweizern verpönt ist, zu versuchen, richtig hochdeutsch zu sprechen, wi di Tüütsche. Und warum mich das blöde Eszett so nervt.

Fortsetzung folgt.