Montag, 28. Mai 2012

Hunderunde

So sieht es aus, wenn wir uns mit unseren drei (bis vier) Vierbeinern auf den Weg zu täglichen Hunderunde machen. Wir fahren ein paar Hundert Meter mit dem Auto, um bewohnte Gebiete zu vermeiden, z.B. nach hier oder nach hier.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dynamit

A propos Bundesterrasse - da fiel mir doch gestern Abend, nachdem ich den letzten Beitrag gepostet hatte, etwas ein. Ich habe es gefunden und möchte es euch nicht vorenthalten:


Mittwoch, 23. Mai 2012

Saramago

Wie ich lernte, Saramago zu lieben und was er mit der Bundesterrasse zu tun hat und was es mit Literaturübersetzungen so auf sich hat.

Wie hier versprochen werde ich also erzählen, wie ich - auf Umwegen - auf den Geschmack an den Werken von José Saramago kam:

Sonntag, 13. Mai 2012

bodenlose Frechheit

Was sich da unser Premierminister geleistet hat, ist eine bodenlose Frechheit und ein Schlag ins Gesicht aller portugiesischen Bürger, die sich gerade mit stoischer Gelassenheit und schicksalsergeben vom Staat die letzten Cêntimos aus den Taschen ziehen lassen. Während tausende von kleinen Betrieben in Konkurs gehen und noch viel mehr Privatpersonen, während jeden Tag mehr Menschen, denen es vor kurzem noch gut ging, bei den Mittagstischen der Wohltätigkeitsorganisationen auftauchen - wobei auch letztere schon an den Grenzen ihrer Möglichkeiten angelangt sind - während unzählige Menschen ihren Job verlieren, oftmals Ehepaare, die im gleichen Betrieb gearbeitet haben - und und und

sagt unser lieber Herr Premierminister:

Kündigen oder gekündigt werden muss kein Stigma sein, es muss auch eine (gute) Gelegenheit darstellen, das Leben zu ändern.

Ohne weiteren Kommentar. Nur eins: ich wünsche dem Premierminister von Herzen eine (gute) Gelegenheit, sein Leben zu ändern.

Apulien

diese Häuser heissen Trulli
Heute machen wir einen Abstecher nach Apulien. Nein, nicht nach Apúlia in Nordportugal (da war ich noch nie, es soll aber dort auch sehr schön sein!), sondern nach Puglia in Italiens Stiefelabsatz. Vor ein paar Jahren war ich dort mit einer Freundin auf einer Studienreise, und jetzt stieß ich per Zufall auf den Ordner mit diesen Aufnahmen. Es ist einfach schade, wenn Fotos ungesehen im PC .........ja, was tun sie da eigentlich?  Nicht mal vergilben! Wie in meinen schönen vor-digitalen Fotoalben, die ich immer mit viel Liebe zusammen zu stellen pflegte, richtige Collagen machte, alles ausführlich beschriftete -.  Kürzlich nahm ich eins dieser tagebuchartigen Alben, ein etwas älteres Exemplar, in die Hand, und alle Fotos fielen raus......

Hier können sie nicht raus fallen. Deshalb erfreue ich euch mit ein paar besonders schönen Apulien-Aufnahmen: Wer mehr wissen möchte, kann einfach auf die hervorgehobenen Wörter klicken. 

Vieste

Dienstag, 8. Mai 2012

unfassbar!

Heute, am 8. Mai 2012, wird mein pausenblöggli 3 Monate alt. Immer noch ein Baby, aber es gedeiht. Gerade habe ich mir mal die Besucherstatistiken ein wenig genauer angesehen. Da gibt es eine Position «Demographische Merkmale», und wenn man die öffnet, wird in grüner Farbe gezeigt, von welchen Ländern aus die Seite besucht wurde. Auch wenn da bestimmt ein paar Fehlklicks dabei sind - ich bin sprachlos:

Dienstag, 1. Mai 2012

Ruine mit Aussicht



Mitten im mato*), an unserer Steilküste, gleich hinter diesem wuchernden Kaktus mit vor Jahren wahrscheinlich liebevoll gehegten und gepflegten, inzwischen verwilderten Geranien

Freitag, 27. April 2012

e-book ?

Ja, ich gestehe, ich habe einen e-book reader. Hätte ich nicht ein Faible für neumodische technische und elektronische Errungenschaften, die meinen Alltag erleichtern, seien es nun Geräte für den Haushalt, die Arbeit oder die Freizeit, wäre ich wohl kaum in der Lage, ein Blog zu schreiben.

Dienstag, 24. April 2012

Blumen für euch!

Heute bewaffnete ich mich mit Fotoapparat und Schere und machte mich auf den Weg, zwei Blumensträuße zu pflücken. Einen echten, richtigen, duftenden für mich; und einen virtuellen, für euch. 


Man kann übrigens alle Fotos mit einem Klick vergrößern.


Die Blumen wachsen direkt am Wegrand:

Freitag, 20. April 2012

Spuckbusse


Unter "schwiizertüütsch und mehr" habe ich u.a. geschrieben, warum mich dieser leidige Buchstabe so nervt. Nicht, weil ich etwas gegen ihn hätte, nein, nur weil er auf meiner portugiesischen Tastatur nicht vorhanden ist, nicht mal als Tastenkombination, und ich deshalb jedes einzelne Exemplar  in meine Texte hinein kopieren muss.


Mittwoch, 18. April 2012

percebes?

Das hier sind «percebes» oder «perceves», als weitere Variante steht "percebas"  im Wörterbuch.  Die  meisten Portugiesen, die ich kenne, schreiben "perceves" und sagen "percebes", (besser gesagt: prsseebsch) obwohl dieses mündliche Autauschen von 'b' und 'v' normalerweise nur im Norden Portugals gang und gäbe ist. 
(Nebenbei erwähnt, ist genau dasselbe Wort, "percebes" (nur mit 'b') auch die 2. Person Einzahl Präsens des Verbes "perceber" = verstehen, bedeutet also "du verstehst"  - das hat aber mit diesem Ding hier herzlich wenig zu tun, percebes?).

Freitag, 13. April 2012

Trick 77


Zeitmanagement - das Schlagwort. Überall tauchen Angebote auf, die uns beibringen, unsere kostbare Zeit richtig einzuteilen. Find ich gut. Ich habe sogar für mich selber auch ein System entwickelt: Ich erledige nämlich nebst den Aufgaben, die ich gerne tue (z.B. schreiben ;-) ) nur die wichtigsten Alltagsroutinen ohne Extra-Aufraffen und schiebe vieles lieber vor mir her; vom Morgen zum Abend, vom Abend nach morgen, nach morgen Abend. Hat durchaus manchmal sein Gutes: manche Dinge erledigen sich in der Zwischenzeit von selbst und man hat dann doch ein wenig Zeit eingespart.


Doch halt: man hat ja gelernt: zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen! Um diesem Gebot nicht entgegen zu wirken, verbringt man also schließlich - das Vergnügen auf 'nach der Arbeit' verschiebend - seine gesparte

Dienstag, 10. April 2012

wüsche und fääge


Wieder mal was für Deutsche in der Schweiz zur Information, für Schweizer im Ausland zur Erinnerung, für Mundartfans und alle, die Spass an Sprache haben, 'eifach so zum Plausch' (= zur Unterhaltung, Freude, Spass):

In der Schweiz, da fege ich, wenn ich wische, und ich wische, wenn ich fege! Ja, genau. Fegen (fääge) tu ich nämlich mit dem "Schrupper" und dem "Bodelumpe", dem nassen, mit dem ich meine Böden "butze" - unter Zugabe eines Reinigungsmittels ins Wasser - sei es nun ein  Experte, ein General oder ein Meister oder irgendwelche Superbängs. Früher war's der Wirbelwind.

Montag, 9. April 2012

Esel


Esel, sagt man, sind stur. 


Manchmal bin ich ein Esel. Beharre stur auf meiner Ansicht, die wie ich natürlich meine, nicht Meinung ist, sondern - aus meiner Sicht - Tatsache ;).

Nein nein, dabei geht es nicht um nachschlagbare Themen. Bei solchen lasse ich mich nie auf Diskussionen ein, sondern hole ein Lexikon oder google ein wenig rum, dann sind derartige Fragen immer schnell geklärt. Wenn gerade kein Lexikon oder Internet zur Hand ist, wird vertagt.

Meine 'Sturitäten' drehen sich meist um Ansichtssachen. Die ja sehr subjektiv sind - je nach Sicht eben. Gerade deshalb,

Freitag, 6. April 2012

der Schwan

Dieses Bild ist einfach zu schön, um es in den unerfindlichen Gründen des PC vergessen gehen zu lassen. Deshalb - noch einmal ein Foto aus meiner Schweizer Woche, eine Nahaufnahme des herrlichen Schwans aus "mini chlii Schwiiz", zusammen mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke:



Hier zunächst die deutsche Übersetzung des in Französisch verfassten Gedichtes, anschliessend das Original.